
Barbara Wiggli (*1966): heiter zugehörig, 2025
Einer der beiden Preise geht an eine Künstlerin, die dem Kunstmuseum Olten als Enkelin einer Oltner Malerin schon familiär seit vielen Jahren verbunden ist. Ihre in der Jahresausstellung präsentierte Arbeit ist ein richtiger Aufsteller – sprühend-leuchtende Neon-Farben verbreiten eine beschwingte Stimmung. Zu Beidem – dem Oltner Bezug und der vom Werk ausgehenden Atmosphäre – passt der Titel der wandfüllenden 14-teiligen Installation bestens: «heiter zugehörig». In diesen Titel haben wir uns sofort verliebt, wie in viele von Barbaras anderen Werktiteln auch. Sie lauten etwa: «Bisher noch unbenamst», «Auf der Kippe» oder «Den Rahmen sprengen».
Bei der neusten Arbeit «heiter zugehörig» handelt sich um eine Gruppe von Collagen aus Papierschnipseln auf bemaltem Grund, die teils solide gerahmt, teils neckisch auf fragilen Karton-Konsolen balancierend präsentiert werden. Die unter einander verwandten und doch je formal individualisierten Variationen über geometrische Grundformen, Flächen, Linien und kraftvolle Farbtöne dürfen auch als Vorschläge für mögliche Objekte verstanden werden, die sich im Raum entfalten könnten. Objekte sind es denn auch, für die wir Barbara Wiggli (*1966) hauptsächlich kennen.
Die in Bern geborene Künstlerin, die heute in Basel lebt, ist eine Meisterin darin, ungeahnte Materialkombinationen und Farbbegegnungen zu ersinnen. Sie schafft wesenhahe, leicht skurrile, immer irgendwie sympathische Objekte, Skulpturen und Bilder, die – augenzwinkernd – eine versponnene Geschichte zu erzählen scheinen, zugleich aber einfach nur fein austarierte formale Setzungen und Kombinationen von bearbeiteten und unbearbeiteten Materialien im Raum sind.
Wir freuen uns sehr darauf, wie Barbara Wiggli den Dienstraum bevölkern wird.
Barbara Wiggli (*1966): heiter zugehörig, 2025
Einer der beiden Preise geht an eine Künstlerin, die dem Kunstmuseum Olten als Enkelin einer Oltner Malerin schon familiär seit vielen Jahren verbunden ist. Ihre in der Jahresausstellung präsentierte Arbeit ist ein richtiger Aufsteller – sprühend-leuchtende Neon-Farben verbreiten eine beschwingte Stimmung. Zu Beidem – dem Oltner Bezug und der vom Werk ausgehenden Atmosphäre – passt der Titel der wandfüllenden 14-teiligen Installation bestens: «heiter zugehörig». In diesen Titel haben wir uns sofort verliebt, wie in viele von Barbaras anderen Werktiteln auch. Sie lauten etwa: «Bisher noch unbenamst», «Auf der Kippe» oder «Den Rahmen sprengen».
Bei der neusten Arbeit «heiter zugehörig» handelt sich um eine Gruppe von Collagen aus Papierschnipseln auf bemaltem Grund, die teils solide gerahmt, teils neckisch auf fragilen Karton-Konsolen balancierend präsentiert werden. Die unter einander verwandten und doch je formal individualisierten Variationen über geometrische Grundformen, Flächen, Linien und kraftvolle Farbtöne dürfen auch als Vorschläge für mögliche Objekte verstanden werden, die sich im Raum entfalten könnten. Objekte sind es denn auch, für die wir Barbara Wiggli (*1966) hauptsächlich kennen.
Die in Bern geborene Künstlerin, die heute in Basel lebt, ist eine Meisterin darin, ungeahnte Materialkombinationen und Farbbegegnungen zu ersinnen. Sie schafft wesenhahe, leicht skurrile, immer irgendwie sympathische Objekte, Skulpturen und Bilder, die – augenzwinkernd – eine versponnene Geschichte zu erzählen scheinen, zugleich aber einfach nur fein austarierte formale Setzungen und Kombinationen von bearbeiteten und unbearbeiteten Materialien im Raum sind.
Wir freuen uns sehr darauf, wie Barbara Wiggli den Dienstraum bevölkern wird.